
Fußball WM 2026 LIVE FIFA Weltmeisterschaft Kommentar:
Die 104 Spiele des WM-Turniers finden vom 11. Juni bis zum 19. Juli in Kanada, Mexiko und den USA statt.
Titel-Mission: DFB-Bundestrainer Julian Nagelsmann wollte mit Deutschlands Elite-Kickern den WM-Thron bei der Fußball Weltmeisterschaft erklimmen.
Das Ergebnis: Keine Qualität, ohne Weltklasse und fehlende High-Performance. DFB-Krise und der Absturz in die Bedeutungslosigkeit im Welt-Fußball.
Ein Kommentar von SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp.
DFB beschloss Nagelsmann-Aus. Klopp in Bereitschaft
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Fußball WM 2026: Deutschlands und Nagelsmanns DFB-Kader
03.07.2026 – SPORT4FINAL Live Sport News Media Gruppe / Frank Zepp / Fußball Sportnachrichten:
Fußball WM 2026 FIFA Weltmeisterschaft: Nach den qualitativ schwachen Matches mit Schrecksekunden gegen die Elfenbeinküste und Ecuador schied die qualitativ viel zu hoch eingeschätzte Mannschaft des gescheiterten Bundestrainers Nagelsmann sang- und klanglos sowie verdient aus dem WM-Turnier aus. Deutschland agierte ohne eingespielte WM-Mannschaft, besaß zu wenig individuelle Qualität sowie Team-Zusammenhalt und offenbarte in spielentscheidenden Phasen nicht mal ansatzweise eine erwartete Sieg-Performance. Die Titel-Mission der deutschen Mannschaft in der aktuellen Verfassung wurde zum vollständigen Desaster.
Der Hattrick in Sachen WM-Blamage nach dem Ausscheiden 2018 und 2022 in der WM-Vorrunde ist in negativer Hinsicht perfekt. Deutschland ist seit Jahren keine Turniermannschaft mehr. Auch das knappe Ausscheiden bei der Heim-Euro 2024 im Viertelfinale gegen den späteren Europameister Spanien wurde zu hoch durch deutsche Medien bewertet. Dies ist seit Jahren eine negative „deutsche Tugend“. Der DFB sollte dieses schlechte WM-Abschneiden seit 2014 wirklich mal gründlich analysieren und nicht mit inhaltlosen „Worthülsen“ unter den Teppich kehren.
Nach schwierigen Jahren auf der Suche des Erfolgsweges unter den Bundestrainern Löw (2018 bis 2021) und Flick (2021 bis 2023) wurde es mit dem 38-jährigen DFB-Bundestrainer Julian Nagelsmann tendenziell auch nicht besser. Im Gegenteil: Die „Benchmark-Tests“ gegen Ecuador und Paraguay (beide weit hinter Deutschland in der Weltrangliste) bestand die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nicht und rutschte damit wieder tief in eine sportliche Krise hinein. Der viermalige Weltmeister steht mit seinem Flaggschiff vor einem (radikalen) Neuaufbau. Oder auch nicht – wie die Vergangenheit bewies !
Selbstüberschätzung und fehlender Realismus als deutsche „DFB-Markenzeichen“
Bundestrainer Julian Nagelsmann äußerte sich nach der Nominierung seines 26-köpfigen WM-Aufgebots über Deutschlands Zielstellung: „Alle Mannschaften wollen Weltmeister werden. Die Betonung liegt auf wollen. Wir wollen es auch. Dazu gehören gute Leistungen, aber auch ein bisschen Fortune. Jeder Spieler ist in der Pflicht, den Willen jeden Tag zu zeigen und alles dafür zu tun.“ Rudi Völler auf der DFB-Pressekonferenz vor dem Paraguay-Spiel im 16tel-Finale: „Wir haben weiterhin ein Team, das, wenn es an sein Limit kommt, gegen jede Mannschaft gewinnen kann … Julian Nagelsmann ist ein absoluter Top-Trainer.“ Julian Nagelsmann zum Ausblick auf der DFB-Abschluss-Pressekonferenz am 6. Juli 2024 mit dem Ziel zur Fußball WM 2026: „Wir werden neu angreifen. Der goldene Pokal ist auch ganz hübsch in der Sammlung. Es tut weh, dass man zwei Jahre warten muss, bis man Weltmeister wird.“ DFB-Präsident Bernd Neuendorf ebenfalls 2024 zur Zukunft: „Wir haben eine Niederlage erlitten. Aber ich glaube nicht, dass wir gescheitert sind. Wir werden diesen Weg, den wir begonnen haben, fortsetzen. Wir werden den Rücken durchdrücken und die nächsten Ziele in den Blick nehmen. Wir bleiben positiv und greifen wieder an.“
Blick-Zurück Ergebnisse
Das Ausscheiden im 16tel-Finale gegen Paraguay ist sogar noch blamabler als die Pleiten 2018 und 2022, in denen auch etwas Pech dazu kam. Die Mannschaft des insgesamt gescheiterten Bundestrainers Julian Nagelsmann zeigte über weite Strecken des 2026er-Turniers eine „Leistung“, die diametral zum wirklichen Inhalts-Kern des Wortes steht. Die in der EM-Vorrunde der Heim-EURO 2024 auch schon leistungsmäßig überbewertete DFB-Elf verzeichnete im damaligen Turnier einen Leistungssprung nach enttäuschenden Jahren mit dem zweimaligen Ausscheiden in der Fußball-WM-Vorrunde 2018 und 2022 sowie dem Scheitern im EM-Achtelfinale 2021 an England. Trotzdem blieb 2024 als Fazit in der weiteren Team-Entwicklung zur möglichen Top-Mannschaft mit dem realistischen Ziel, wieder Titel bei großen Championats zu erkämpfen: Viel Arbeit ist auf diesem Weg noch zu leisten. Deutschland besaß und besitzt bis heute keine Mannschaft, die an vergangene Erfolge mit dem EM-Titel 1996 oder dem WM-Erfolg 2014 anknüpfen kann!
WM-Blamagen-Hattrick ist auch ein Scheitern von Sportdirektor Rudi Völler und Julian Nagelsmann
Würden beide DFB-Verantwortlichen für das 2026er-Desaster die entsprechenden Konsequenzen ziehen, wäre ein freiwilliger Rücktritt von den Ämtern die menschlich logische Folge. Nagelsmann sagte nach der Pleite im 16tel-Finale im ZDF: „Ich würde die EM 2028 machen. Wenn die beim DFB das nicht wollen, sollen sie Bescheid sagen.“ Jürgen Klopp wäre als Nachfolger von der Kompetenz her qualitativ und mental der deutlich bessere Bundestrainer. Macht Klopp aus dem deutschen Scherbenhaufen wieder ein leistungsmäßig starkes Team ?
Falsche Sichtweise in den deutschen Leitmedien
Wegen eines VAR-Fehlers verlor das DFB-Team 3:4 im Elfmeterschießen gegen Paraguay und schied aus dem WM-Turnier aus – so wurde berichtet. Völlig falsch ! Die Performance der DFB-Elf war während der gesamten Weltmeisterschaft unterirdisch weit weg von der Weltklasse der 2014er-Weltmeisterschaft und zudem desolat in der individuellen Qualität einzelner Spieler (Pavlovic, Undav, Musiala, Sane). Erinnerungen an das EM-Viertelfinale bei der Heim-EM 2024 gegen Spanien wurden wach. Ein korrekt nicht der deutschen Mannschaft zuerkannter Strafstoß wegen angeblich regelwidrigen Handspiels von Cucurella in der 106. Minute wurde seinerzeit auch als starke Begründung für die Niederlage in der Verlängerung gegen den späteren Europameister Spanien medial „strapaziert“ und „hochstilisiert“.
FIFA-Schiedsrichter-Chef Pierluigi Collina zur angeblichen Fehlentscheidung
Nagelsmann wütete im ZDF nach dem Paraguay-Aus: „Das ist nicht nur ein Skandal, das ist ein Voll-Skandal. Das ist nicht mal ansatzweise ein Foulspiel.“ Collina widersprach inhaltlich in einem offiziellen FIFA-Artikel dieser Einschätzung: Die Entscheidung, Jonathan Tahs vermeintliches Siegtor abzuerkennen, war richtig. Trainer und Spieler wurden vor dem Turnier informiert. Daher sollte es keine Überraschung gewesen sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden.
Weitere Ursachen des deutschen WM-Ausscheidens
- Joshua Kimmich auf falscher Position spielend
- Kaderzusammenstellung mit einigen Fehlbesetzungen (Anton, Thiaw, Leweling, Goretzka, Sane)
- Manuel Neuers unnötiges Comeback
- Nagelsmanns Coaching-Ausbrüche an der Seitenlinie zuzüglich seines Mix‘ aus Besserwisserei, Dünnhäutigkeit und Kritik-Resistenz
Quintessenz Weltspitze und Weltklasse
Deutschlands WM-Kicker haben seit vielen Jahren (2016 EM-Halbfinale) nichts mehr in der absoluten Weltspitze zu suchen. Der DFB-Elf fehlen die individuelle und Team-Qualität, um Spiele auf höchstem Performance-Niveau gegen die Weltklasse-Mannschaften im Benchmark-Vergleich gewinnen zu können. Das nüchterne Ergebnis: Die Zweitklassigkeit des deutschen Fußballs auf internationaler WM-Bühne ist seit einer Dekade zu konstatieren.
Deutschlands absolvierte Matches und News:
Ecuador schlug verdient schwache DFB-Elf
Deutschland mit glücklichem Sieg über die Elfenbeinküste
FIFA Weltmeisterschaft Turnierbaum Spielplan
Deutschlands mögliche Gegner im 16tel-Finale
Deutschland DFB Kader:
Tor: Oliver Baumann (TSG Hoffenheim), Manuel Neuer (Bayern München), Alexander Nübel (VfB Stuttgart)
Abwehr: Waldemar Anton (Borussia Dortmund), Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt), Joshua Kimmich (Bayern München), David Raum (RB Leipzig), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund), Jonathan Tah (Bayern München), Malick Thiaw (Newcastle United)
Mittelfeld: Pascal Groß (Brighton & Hove Albion), Felix Nmecha (Borussia Dortmund), Aleksandar Pavlovic (Bayern München), Angelo Stiller (VfB Stuttgart), Leon Goretzka (Bayern München), Nadiem Amiri (FSV Mainz 05)
Angriff: Maximilian Beier (Borussia Dortmund), Kai Havertz (FC Arsenal), Jamie Leweling (VfB Stuttgart), Jamal Musiala (Bayern München), Leroy Sané (Galatasaray Istanbul), Deniz Undav (VfB Stuttgart), Florian Wirtz (FC Liverpool), Nick Woltemade (Newcastle United), Assan Ouedraogo (RB Leipzig)
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