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Handball WM EHF EURO FINAL4

Handball EM 2026: Deutschland vor Mission Halbfinale

Handball EM 2026 EHF EURO Männer – Team Deutschland DHB – Copyright: Marco Wolf/DHB
Handball EM 2026 EHF EURO Männer – Team Deutschland DHB – Copyright: Marco Wolf/DHB

Handball EM 2026 EHF EURO Männer Live: Handball Deutschland DHB Nationalmannschaft Männer: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Männer unter Bundestrainer Alfred Gislason, der sein achtes großes Event-Turnier zu verantworten hat, steht vor einer Herkules-Aufgabe: Seit dem „Wintermärchen-Europameisterschafts-Titel“ 2016 konnte das DHB-Team keine Medaille mehr gewinnen.

Handball Sportnachrichten24 Nationen nehmen an der Europameisterschaft teil, die vom 15. Januar bis 1. Februar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen ausgetragen wird.

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10.01.2026 –  SPORT4FINAL Sport News Live / Frank Zepp:

Handball EM 2026 EHF EURO Männer SportnachrichtenAllein das Halbfinale bei der Heim-EM 2024 war die beste Platzierung bislang. Nun steht sowohl für den Chefcoach Gislason als auch für die deutschen Spieler die DHB-Zielstellung „Halbfinale“ auf dem „Wunschzettel“. Nach Olympia-Silber, EM-Rang vier 2024 und WM-Platz sechs 2025 sollte dem Bundestrainer und seinen Mannen die „Trend-Umkehr“ mit Qualität und High-Performance gelingen. Ansonsten wäre das EURO-Event vor der Heim-Weltmeisterschaft 2027 nicht als Erfolg und „Anschub“ für den angestrebten WM-Titel 20 Jahre danach zu werten. Deutschlands Handballer stehen vor einer „Sekt-oder-Selters“ EURO und sollten alles in die Waagschale werfen, um an das „Silber-Märchen“ der DHB-Frauen bei der Weltmeisterschaft im Dezember 2025 anzuknüpfen …

Vorrunden-Gruppen:

Gruppe A in Herning:  Deutschland, Spanien, Serbien, Österreich

Gruppe B in Herning:  Dänemark, Portugal, Nordmazedonien, Rumänien

Gruppe C in Oslo:  Titelverteidiger Frankreich, Norwegen, Tschechien, Ukraine

Gruppe D in Oslo:  Slowenien, Färöer-Inseln, Montenegro, Schweiz

Gruppe E in Malmö:  Schweden, Kroatien, Niederlande, Georgien

Gruppe F in Kristianstad:  Ungarn, Island, Polen, Italien

Deutschland beginnt am 15. Januar gegen Österreich. Am 17. Januar folgt das Match mit Serbien. Am 19. Januar ist das Duell mit Spanien. In der möglichen Hauptrunde bekäme es das deutsche Team in vier weiteren Partien mit Vertretern der Gruppen B (Dänemark und Portugal möglich) und C (Titelverteidiger Frankreich und Co-Gastgeber Norwegen) zu tun.

Modus:

Die ersten beiden Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für die Hauptrunde der Europameisterschaft, die in zwei Sechser-Gruppen in Herning und Malmö ausgetragen wird. Die Punkte gegen das ebenfalls qualifizierte Team werden in die EM-Hauptrunde mitgenommen. Das Final-Wochenende mit Halbfinale und Finale findet in Herning statt.

Hauptrunde:

Gruppe I: Herning Jyske Bank Boxen – (22.–28. Januar): 6 Teams aus den Gruppen A, B und C

Gruppe II: Malmö Arena – (23.-28. Januar): 6 Teams aus den Gruppen D, E und F

Finalrunde in Herning (Dänemark):

30. Januar: Plätze 5 und 6

30. Januar: Halbfinale

1. Februar: Finale 3/4

1. Februar: Finale 1/2

Handball EM 2026 EHF EURO Männer – Andreas Wolff – Team Deutschland DHB – Copyright: Marco Wolf/DHB
Handball EM 2026 EHF EURO Männer – Andreas Wolff – Team Deutschland DHB – Copyright: Marco Wolf/DHB
Zielstellung: Halbfinale.

Dies formulierte Bundestrainer Alfred Gislason bereits bei der Bekanntgabe des 18-köpfigen Kaders im Dezember. Gislasons Gründe: Die Breite des Kaders, der Weltklasse-Spieler mit Andreas Wolff, Juri Knorr, Julian Köster oder Johannes Golla besitzt und aktuell keine Verletzungen aufweist. Nach Ansicht der SPORT4FINAL-Redaktion besitzt Deutschland nur einen Spieler der absoluten Weltklasse mit Torhüter Wolff – in den letzten beiden Jahren jeweils Vize-Welthandballer hinter Mathias Gidsel. Alle anderen Genannten könnten dies bei konstanten Leistungen auf höchstem Niveau in den kommenden Jahren auch schaffen. Ein dritter deutscher EM-Triumph nach 2004 und 2016 scheint bei der Stärke der Top-Gegner mit Vierfach-Weltmeister und Olympiasieger Dänemark an der Spitze kaum möglich und wäre eine echte Sensation.

Favoriten:

Weltmeister und Olympiasieger Dänemark gilt als Top-Favorit und fast als „Übermannschaft“. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen war aber letztmalig vor 14 Jahren auf dem obersten Podest. Bei der letzten EHF EURO setzte sich Frankreich durch. Vize-Weltmeister Kroatien, Schweden, Spanien, Portugal und Island gehören wie Deutschland zum erweiterten Favoritenkreis.

Vertragsverlängerung mit Gislason über die Heim-WM 2027 hinaus ?

Alfred Gislason, der 2020 Christian Prokop als Bundestrainer in einer „Nacht-und-Nebel-Aktion“ trotz vorheriger Treueschwüre des DHB gegenüber Prokop, ablöste, gewann bisher nur eine Silber-Medaille bei Olympia 2024 mit der deutschen Mannschaft. Seine Platz-Ziffer steht bei 6,0 aller Events als Bundestrainer. Ein EM-Halbfinale 2026 wäre schon ein wenig mehr als nur Bestätigung des allgemeinen leistungsmäßigen Aufwärtstrends seit 2024. Denn ein richtig großer Nationaltrainer wird man erst, wenn ein wichtiger Titel bei Welt- oder Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen errungen wird. Diesen Sieger-Olymp muss Gislason noch erklimmen …

Team Deutschland für die Handball EHF EURO 2026:

Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)

Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg)

Rückraum links: Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)

Rückraum Mitte: Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Julian Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin)

Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)

Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)

Kreis: Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)

35er-Kader für die EHF EURO 2026:

Tor: Joel Birlehm (TSV Hannover-Burgdorf), Lasse Ludwig (Füchse Berlin), Malte Semisch (TSV GWD Minden), David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)

Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Tim Freihöfer (Füchse Berlin), Lukas Mertens (SC Magdeburg), Tim Nothdurft (Rhein-Neckar Löwen)

Rückraum links: Philipp Ahouansou (HSG Wetzlar), Marko Grgic (SG Flensburg-Handewitt), Sebastian Heymann (Rhein-Neckar Löwen), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Julian Köster (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)

Rückraum Mitte: Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Juri Knorr (Aalborg Handbold/DEN), Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf), Moritz Sauter (HSV Hamburg), Leif Tissier (TSV Hannover-Burgdorf)

Rückraum rechts: Kai Häfner (TVB Stuttgart), Stephan Seitz (ThSV Eisenach), Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Christoph Steinert (HC Erlangen), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf)

Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Timo Kastening (MT Melsungen), Lukas Zerbe (THW Kiel)

Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Aron Seesing (Bergischer HC), Tim Zechel (SC Magdeburg)

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